{"id":1849,"date":"2019-10-12T17:43:02","date_gmt":"2019-10-12T15:43:02","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.ggs-marktschule.de\/?page_id=1849"},"modified":"2019-10-14T09:46:28","modified_gmt":"2019-10-14T07:46:28","slug":"lesekonzept","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ggs-marktschule.de\/index.php\/lesekonzept\/","title":{"rendered":"Lesekonzept"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lesekonzept<\/h2>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">1. Leitziel unseres Lesekonzeptes<\/h1>\n\n\n\n<p><strong><em>\u201eWas ist das, lesen?\u201c<\/em><\/strong>&nbsp;fragte M\u00e4usefriederike ratlos.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eIst das etwas, was du fressen kannst?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eNein, nein\u201c,&nbsp;<\/em>antwortete Lillimaus und lachte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>\u201eLesen, das ist wie fliegen, fliegen aus unserer K\u00fcchent\u00fcr hinaus hoch \u00fcber die B\u00e4ume im Garten hin und weiter, immer weiter in fremde L\u00e4nder und ferne Welten.&nbsp;<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>. . .&nbsp; Lesen, das ist wie segeln, segeln den Bach hinter dem Garten hinab und weiter, immer weiter durch rei\u00dfende Str\u00f6me und endlose Meere.\u201c<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>. . .&nbsp; Lesen, ja, das ist wie sehen mit anderen Augen.\u201c<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>. . .&nbsp;&nbsp;<em>Ist es mit dem Lesen wie mit dem K\u00fcssen?<\/em>\u201c fragte M\u00e4usefriederike pl\u00f6tzlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Lillimaus konnte sich das Lachen nicht verkneifen. M\u00e4usefriederike wurde verlegen und verteidigte sich:&nbsp;<em>\u201eIch dachte, es ist wie in dem M\u00e4rchen.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>. . .&nbsp; Es ist wie bei Dornr\u00f6schen?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eWie kommst du auf Dornr\u00f6schen?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>\u201eDie Geschichten schlafen in den B\u00fcchern. Nicht wahr, Lillimaus?&#8220;<\/em><\/strong><em>&nbsp;<br><\/em>Lillimaus nickte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>\u201eDann kommt einer, der liest und weckt sie auf.\u201c<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>. . .&nbsp;&nbsp;<em>\u201eH\u00f6r auf, h\u00f6r auf, Friederike\u201c<\/em>, unterbrach Lillimaus sie. Dann aber wurde sie still und nachdenklich und sagte:&nbsp;<em>\u201eDu hast es begriffen, meine liebe Freundin. Du hast ein sehr sch\u00f6nes Beispiel gefunden.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Lesen m\u00fcsste man k\u00f6nnen&#8220;<\/em>, seufzte M\u00e4usefriederike.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr Blick schweifte \u00fcber die tausend B\u00fccher, die sich da R\u00fccken an R\u00fccken dr\u00e4ngten, und sie fl\u00fcsterte:&nbsp;<em>\u201eFliegen, segeln, finden, sehen, wachk\u00fcssen.\u201c<\/em>&nbsp;Sie tr\u00e4umte vor sich hin.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich fragte M\u00e4usefriederike:<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>\u201eSag mal, Lillimaus, kannst du wirklich alle Geschichten wecken, die in den B\u00fcchern schlafen?\u201c&nbsp;<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>\u201eAlle\u201c,<\/em><\/strong>&nbsp;antwortete Lillimaus stolz.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>(W. F\u00e4hrmann: Der \u00fcberaus starke Willibald)<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Aufgabe als Lehrerinnen und Lehrer der Marktschule ist in diesem Auszug aus Willi F\u00e4hrmanns Buch sehr treffend beschrieben. Wir wollen erfahrbar machen, dass Lesen Freude macht, es die Welt erweitert und grundlegend ist f\u00fcr jede Form des selbstst\u00e4ndigen Lernens.<\/p>\n\n\n\n<p>Entsprechend lautet das&nbsp;<strong>Leitziel<\/strong>&nbsp;unseres Lesekonzeptes:<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen, dass unsere Sch\u00fcler\/innen eine&nbsp;<strong>hohe Lesemotivation<\/strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Lesekompetenz<\/strong>&nbsp;entwickeln, indem sie die Bedeutung des Lesens f\u00fcr ihr Leben erfahren, dabei die notwenigen Lernstrategien erwerben und altersgem\u00e4\u00df weiter entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">2. Allgemeine Grundlagen unseres Lesekonzeptes<\/h1>\n\n\n\n<p>Das wichtigste Kriterium zum Erwerb der Lesekompetenz ist der Aufbau einer Lesemotivation. Lesemotivation baut sich auf, wenn von Anfang an Leseaufgaben so gestellt werden, dass das Anspruchsniveau zwar mit Anstrengung aber eben erreichbar ist. Anstrengungsbereitschaft, Erfolgszuversicht und Durchhalte-verm\u00f6gen erm\u00f6glichen Lernzuwachs. Der Stolz darauf, Neues gelernt zu haben, st\u00e4rkt wieder die Lesemotivation, die wiederum zu weiterer Lesekompetenz f\u00fchrt. Auch der emotionale Aspekt geh\u00f6rt dazu: Freude am Lesen, genie\u00dfendes und selbstvergessenes Lesen haben gro\u00dfen Anteil an der Lesemotivation.<\/p>\n\n\n\n<p>Da die Marktschule sich f\u00fcr das Konzept \u201eLesen durch Schreiben\u201c entschieden hat, steht zu Beginn des Sprach \u2013 und Leseunterrichts die Einf\u00fchrung der&nbsp;<em>Buchstabentabelle<\/em>&nbsp;und es folgen \u00dcbungen an der Anlauttabelle und deren Anlauten (z.B. Anlautgeschichten, Zuordnungsspiele, Bingo, \u2026). So arbeiten die Kinder von Anfang an mit allen Buchstaben und lernen \u00fcber das Verschriften von W\u00f6rtern und kurzen Texten und der damit verbundenen akustischen Analyse das Lesen. Durch die Entscheidung f\u00fcr diese Methode erfahren Kinder das Schreiben \u2013 und&nbsp;<em>Lesenlernen als Auseinandersetzung mit sinnhaften, interessanten, f\u00fcr sie selbst bedeutsamen Inhalten<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Da Lesen und Schreiben wechselseitige Prozesse sind, m\u00f6chten wir im Folgenden die Konsequenzen, die sich aus dieser Verzahnung f\u00fcr den Unterricht ergeben, kurz darstellen:<\/p>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td><strong>Lesen<\/strong><\/td><td><strong>&nbsp;<\/strong><strong>Schreiben<\/strong><\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p><strong>Lesen und Schreiben sind wechselseitige Prozesse<\/strong><\/p>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td>Man liest, was geschrieben wurde.<\/td><td>Man schreibt, damit dies gelesen wird.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p><strong>Daraus ergeben sich Konsequenzen f\u00fcr Lesen und Texte verfassen im Unterricht: tradierte Vorgehensweisen m\u00fcssen im Hinblick auf die kommunikative Funktion des Lesens und Schreibens \u00fcberpr\u00fcft werden!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td>Leserziehung hei\u00dft,Kinder zu Leserinnen und Lesern zu machen.<\/td><td>Schreiberziehung hei\u00dft,Schreibfreude zu erhalten und Schreibkompetenz zu entfalten.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p><strong>Motivieren statt Blockieren!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td>Kinder lesen Texte, die andere Kinder geschrieben haben.<br>Kinder d\u00fcrfen mitwirken bei der Auswahl der Lekt\u00fcre.<\/td><td>Kinder d\u00fcrfen &#8211; zumindest zeitweilig &#8211; die Textsorte und ihr Thema selbst bestimmen.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p><strong>Lesen und Schreiben sind individuelle Vorg\u00e4nge<\/strong><\/p>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td>Jedes Kind liest in seinem individuellen Tempo.(Es ist darum unsinnig, unbekannte Texte von einem Kind vorlesen und von der Klasse mitlesen zu lassen!)<\/td><td>Jedes Kind schreibt seinen individuellen Text mit seiner eigenen \u00dcberschrift (Schreiben zu Bildergeschichten und Nacherz\u00e4hlungen sind keine individuellen Schreibanl\u00e4sse!)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Stilles Lesen ist die Leseform des Alltags!<\/strong><\/td><td><strong>Schreiben hei\u00dft, etwas mitzuteilen!<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Lesen f\u00fcr sich: stilles Lesen!&nbsp;Lesen f\u00fcr andere: Lesevortrag!Unbekannte Texte m\u00fcssen erst (individuell) lesend erschlossen werden, bevor sie laut vorgelesen werden k\u00f6nnen!<\/td><td>Schreiben f\u00fcr sich: Tagebuch\/Notizzettel&nbsp;Schreiben f\u00fcr andere: informieren, appellieren, erz\u00e4hlen etc.<\/td><\/tr><tr><td><strong>Begr\u00fcndung:<\/strong><\/td><td><strong>Begr\u00fcndung:<\/strong><\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p><strong>Die gesamten sprachlichen und au\u00dfersprachlichen Erfahrungen und Kenntnisse m\u00fcssen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td><strong>beim Lesen<\/strong><\/td><td><strong>und Schreiben einbezogen werden.<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Um einen unbekannten Text laut vorzulesen, bedarf es vieler nahezu gleichzeitig ablaufender Vorg\u00e4nge: Antizipation und Hypothesenbildung, Bedeutung von W\u00f6rtern im Kontext ermitteln, Satzkonstruktionen erfassen, Verkn\u00fcpfungen in Texten realisieren etc. Man kann nicht innehalten, nicht nachdenken. Man muss fortlaufend artikulieren. Hierbei kann die Sinnentnahme verlorengehen.Lesen ist ein komplizierter, kognitiver Prozess, an dem alle Teile des Gehirns beteiligt sind.<\/td><td>Wenn man nichts zu schreiben hat, kann man auch nichts formulieren. Eine Schreibidee ist die Voraussetzung f\u00fcr einen Text. Texte formulieren zu k\u00f6nnen, ist eine F\u00e4higkeit &#8211; die normierte Rechtschreibung zu beherrschen, eine andere. Beides soll gef\u00f6rdert werden, aber nicht unbedingt gleichzeitig. Keine Schreibhemmungen durch pauschales Insistieren auf der Rechtschreibnorm erzeugen!<\/td><\/tr><tr><td><strong>Lesen hei\u00dft,<\/strong>etwas entschl\u00fcsseln sowie mit Sinn hineingeben. Lesen hei\u00dft verstehen. Konzentration auf die Technik, auf das Rekodieren, f\u00fchrt weg vom Dekodieren, von der Sinnentnahme, f\u00fchrt weg von der Sinngebung.<\/td><td><strong>Schreiben hei\u00dft,<\/strong>etwas verschl\u00fcsseln. Schreiben hei\u00dft schriftlich formulieren.<\/td><\/tr><tr><td><strong>Lesevortrag:<\/strong>Der Text ist bekannt, das Textverst\u00e4ndnis wurde gekl\u00e4rt, f\u00fcr den Vortrag wurde eine Aufgabenstellung gesetzt.<\/td><td><strong>Texte pr\u00e4sentieren\/w\u00fcrdigen:<\/strong>Beim differenzierten Schreiben lesen sich die Kinder ihre Texte in Kleingruppen vor.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p><strong>Leistungsbeurteilung&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td>sollte die Teilfertigkeiten des Lesens ber\u00fccksichtigen sowie den lebenspraktischen Erfordernissen entsprechen, die Sinnentnahme (stilles Lesen, Informationsentnahme aus Texten) wird schwerpunktm\u00e4\u00dfig bewertet, nicht nur der Lesevortrag.<\/td><td>sollte am Lernziel &#8222;Texte verfassen&#8220; orientiert sein, sie sollte \u00fcber Leistungsentwicklung im Hinblick auf den Prozess des Schreibens und die Produkte, \u00fcber Kompetenzen im Bereich des Planens, Schreibens und \u00dcberarbeitens von Texten im Auskunft geben.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p>d.w. \u2013 online:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.dagmarwilde.de\/\">http:\/\/www.dagmarwilde.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir nutzen unterschiedliche Materialien und Medien zur individuellen F\u00f6rderung des Leseverst\u00e4ndnisses. Teilweise lassen sich diese auch zur Leistungsmessung heranziehen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8211; Lese-\/Malbl\u00e4tter<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8211; \u201eLies mal !\u201c \u2013 Hefte (Jandorf Verlag)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8211; Leseweltmeister&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8211;&nbsp;<em>antolin<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8211;&nbsp;<em>lesepirat<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8211; Stolperw\u00f6rter Lesetest (W. Metze)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>(Gruppentest f\u00fcr die 1. \u2013 4. Klasse, der Lesetempo, Genauigkeit und&nbsp; Verstehen erfasst)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8211; Lernzielkontrollen zu Texten ( selbst entwickelte Tests zur \u00dcberpr\u00fcfung des Textverst\u00e4ndnisses)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">3. Verbindliche schulinterne Ziele unseres Lesekonzeptes<\/h1>\n\n\n\n<p>Wir m\u00f6chten durch&nbsp;<strong>vielf\u00e4ltige Methoden<\/strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Aktivit\u00e4ten<\/strong>&nbsp;der Schule das Interesse an Texten stetig vertiefen und die Kinder besonders auch zu genussvollem, selbstvergessenem Lesen selbst gew\u00e4hlter Texte f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Leseunterricht ist immer f\u00e4cher\u00fcbergreifend (vgl. \u00dcbersicht zur Lese- und Schreiberziehung S. 5 und 6).<\/p>\n\n\n\n<p>Der Aufbau oder Erhalt einer&nbsp;<strong>individuellen Lesemotivation<\/strong>&nbsp;ist bei allen Bem\u00fchungen unser oberstes Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen Kindern gute Gr\u00fcnde f\u00fcr das Lesen (und Schreiben) geben, so dass die Kinder durch das Lesen zum Verfassen eigener Texte angeregt werden. Vorlesen und freie Lesezeiten sind ein fester Bestandteil unseres Unterrichts.<\/p>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td>Vorlesen von B\u00fcchern<\/td><td>&#8211; gerade im ersten Schuljahr- durch die Lehrerin\/durch Kinder<\/td><\/tr><tr><td>Kinder lesen in dieser Zeit individuell<\/td><td>&#8211; in ihren eigenen B\u00fcchern- in denen der Klassenbibliothek- in B\u00fcchern der Klassenlekt\u00fcre<\/td><\/tr><tr><td>Kinder erarbeiten gemeinsam(in Partner\/Gruppenarbeit, im Klassen-verband) ein Lesest\u00fcck<\/td><td>&#8211; Lesest\u00fccke sind bedingt durch&nbsp;&nbsp; jahreszeitliche oder sachunter-&nbsp;&nbsp; richtlich gepr\u00e4gte Themen<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p><strong>Der Weg zum eigenen Lesen geht \u00fcber das Vorlesen!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie sollen Kinder sonst erfahren, dass in Texten spannende, lustige, interessante Dinge mitgeteilt werden? Daher versuchen wir vor allem in den unteren Klassen jeden Tag etwas vorzulesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einer der gr\u00f6\u00dften Sch\u00e4tze der deutschen Literatur sind die Kinderm\u00e4rchen. Man sollte sie nutzen und wir tun dies ganz bewusst, indem wir sie vorlesen oder erz\u00e4hlen. Viele M\u00e4rchen sind den Kindern bekannt, schon bevor sie in die Schule kommen. Trotzdem h\u00f6ren sie sie immer wieder gern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stilles Lesen in freien Lesezeiten!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das stille Lesen ist die im Leben vorherrschende und geforderte Leseform. Es sollte auch im Unterricht als wichtigste Voraussetzung f\u00fcr eine differenzierte Leseerziehung gepflegt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber stilles Lesen wird m\u00fchelos eine Individualisierung des Unterrichts erreicht, weil alle nach ihren F\u00e4higkeiten in ihrem Tempo lesen d\u00fcrfen. Hier werden die Sch\u00fcler\/-innen am st\u00e4rksten aktiviert. Denn sie k\u00f6nnen sich voll auf einen Text einlassen, die Neugierde befriedigen und die eigene Lesef\u00e4higkeit zur Sinnentnahme einsetzen. Dabei sollte den Sch\u00fcler\/-innen auch immer wieder die M\u00f6glichkeit gegeben werden, sich eigene Texte zum Lesen auszuw\u00e4hlen, eigene B\u00fccher mitzubringen oder die Klassenbibliothek zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>In allen Klassen der Marktschule bestehen&nbsp;<em>Klassenbibliotheken bzw. B\u00fccherecken<\/em>, in denen die Kinder f\u00fcr sie interessante B\u00fccher anschauen, lesen und ausleihen k\u00f6nnen. F\u00fcr die ersten Schuljahre besitzen wir die \u201eRegenbogenkiste\u201c, durch deren einfach strukturierte kleine B\u00fccher gerade Leseanf\u00e4nger zum Lesen motiviert werden. F\u00fcr Kinder, die zu Hause keine B\u00fccher besitzen, ist die Klassenbibliothek eine wichtige M\u00f6glichkeit mit altersangemessenen B\u00fcchern in Kontakt zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um das Lesen fest in die Stundentafel zu integrieren, sind f\u00fcr alle Kolleginnen der Marktschule feste Lesezeiten verbindlich. Als Alternative zu einer Lesestunde pro Woche hat sich die Methode des \u201esilent reading\u201c bew\u00e4hrt, die in vielen anderen L\u00e4ndern weit verbreitet ist (USA, Gro\u00dfbritannien, Finnland,\u2026). Beim \u201esilent reading\u201c lesen die Sch\u00fcler\/-innen still f\u00fcr 10-20 Minuten einen selbst ausgew\u00e4hlten Text (Individualisierung durch eigenes Tempo, Art und Umfang des Textes).<\/p>\n\n\n\n<p>Interessiertes Bl\u00e4ttern, stilles Lesen, sich Versenken in frei gew\u00e4hlte B\u00fccher oder Texte sind f\u00fcr uns wichtige T\u00e4tigkeiten der Kinder!<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen diese individuellen Lesetexte dazu genutzt werden, den Inhalt anschlie\u00dfend m\u00fcndlich wiederzugeben (der Lehrerin, der Klasse, den Eltern,\u2026) oder ihn schriftlich in einem Lesetagebuch festzuhalten (z.B. mit Angabe von Verfasser, Titel, Seitenzahl, kurzem Kommentar). Auch dabei ergibt sich automatisch \u2013 je nach F\u00e4higkeiten der Kinder \u2013 eine nat\u00fcrliche Differenzierung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinsames Erarbeiten eines Lesest\u00fcckes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber die gemeinsame Erarbeitung eines Lesest\u00fcckes in Partnerarbeit, Gruppenarbeit oder im Klassenverband wollen wir den Kindern vielf\u00e4ltige Gelegenheiten schaffen, \u00fcber Lesen und Gelesenes, Schreiben und Geschriebenes zu sprechen. Dabei ist es uns wichtig, die Texterschlie\u00dfungsf\u00e4higkeiten der Kinder stetig weiter zu f\u00f6rdern \u2013 10 Wege der Texterschlie\u00dfung nach Erika Altenburg!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neben der Auseinandersetzung mit einzelnen Texten sollen die Kinder m\u00f6glichst fr\u00fch ganze B\u00fccher lesen. Dieser Zeitpunkt kann bei einzelnen Kindern durchaus unterschiedlich sein. So wichtig uns die F\u00f6rderung der Lesekompetenz auch ist, ein Aspekt sollte keinesfalls vernachl\u00e4ssigt werden: Wir wollen den Kindern die Zeit lassen, die sie brauchen! Vor allem m\u00f6chten wir vermeiden, dass ein Kind das Gef\u00fchl bekommt \u201eIch kann das nicht so gut, wie die anderen\u201c!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ab dem 2. Schuljahr wird in jeder Klasse&nbsp;<em>mindestens eine Ganzschrift<\/em>&nbsp;gelesen. Bei der Auseinandersetzung mit einer Klassenlekt\u00fcre kommt neben dem sinnentnehmenden Lesen auch das f\u00e4cher\u00fcbergreifende Arbeiten zum Tragen, indem neben dem Lesen auch das Malen, Basteln, Forschen, Spielen etc. eingesetzt werden. Zu vielen Lekt\u00fcren, die als Klassens\u00e4tze an unserer Schule vorhanden sind (vgl. \u00dcbersicht S. 15), nutzen wir Werkstattmappen oder selbst erstellte Arbeitsbl\u00e4tter, die zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Gelesenen dienen.<\/p>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td>&nbsp;Bereich&nbsp;<\/td><td>&nbsp;Beispiele aus Werkstattmappen oder selbst erstellten Werkst\u00e4tten&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;Texterschlie\u00dfung &nbsp;undTextinterpretation<\/td><td>&nbsp;&#8211; Fragen zum Text oder Bild- Kreuzwortr\u00e4tsel- Sprechblasenbl\u00e4tter- Weiterschreiben von Texten- Inhaltsangabe schreiben- Perspektivenwechsel:&nbsp;&nbsp; Geschichte aus der Sicht einer ande-&nbsp;&nbsp;&nbsp; ren Person\/der eigenen Person erz\u00e4h-&nbsp;&nbsp; len- Rollenspiel\/szenisches Spiel&#8230;&nbsp;<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p><strong>Die Marktschule ist in der gl\u00fccklichen Lage, in der Nachbarschaft eine gro\u00dfe Stadtteilbibliothek zu haben, mit der wir gut und gerne zusammen arbeiten und deren Fundus wir f\u00fcr unsere zahlreichen Aktivit\u00e4ten nutzen: Bilderbuchkino, F\u00fchrungen durch die Bibliothek, Zusammenstellen von B\u00fccherkisten zu diversen Unterrichtsthemen.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um die Lesemotivation der Kinder weiter zu f\u00f6rdern und ihnen auch die M\u00f6glichkeit zu geben, f\u00fcr sie interessante B\u00fccher auszuleihen, ist es f\u00fcr unsere Schule verbindlich, dass jedes Kind&nbsp;<em>mindestens einmal in seiner Grundschulzeit an einem Besuch und einer F\u00fchrung in der Stadtbibliothek<\/em>&nbsp;teilnehmen kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">4.Praktische Beispiele der F\u00f6rderma\u00dfnahmen innerhalb der verschiedenen Kompetenzstufen des Lesens<\/h1>\n\n\n\n<p>Das Lesekonzept der Marktschule orientiert sich aber nicht ausschlie\u00dflich an den Jahrgangsstufen, die die Kinder besuchen, sondern auch an den erreichten Kompetenzstufen (angelehnt an den in der IGLU-Studie dargelegten Kompetenzstufen) ihrer Lesefertigkeit. Auch damit wird die Marktschule dem Anspruch der Individualisierung und Differenzierung gerecht. Beispielsweise werden Kinder im ersten Schuljahr, die schon Lesekenntnisse besitzen, entsprechend auf Kompetenzstufe II gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziel der Marktschule ist es, die Kinder jeweils von ihrer erreichten Kompetenzstufe zur n\u00e4chsten zu f\u00f6rdern. Mithilfe von Einzelbeobachtungen und -gespr\u00e4chen, Frageb\u00f6gen zum Inhalt des Gelesenen, Gestaltungsaufgaben (Theater, Bilder, \u2026) und Schreibaufgaben (Gegentexte, Perspektivwechsel, Inhaltsangabe, \u2026) wird der Stand des Kindes ermittelt und weiter entwickelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Lesekonzept beschreibt im Folgenden, welche F\u00f6rderma\u00dfnahmen auf den einzelnen Kompetenzstufen ergriffen werden.<\/p>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td><strong>Kompetenzstufe<\/strong><\/td><td><strong>Lesefertigkeit<\/strong><\/td><td><strong>F\u00f6rderma\u00dfnahmen<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>I&nbsp;<\/td><td>Gesuchte W\u00f6rter innerhalb eines Textes erkennen<\/td><td>&#8211; F\u00f6rderung der Laut-Buchstabenzuordnung \u00fcber Spiele mit der Anlauttabelle&nbsp;<em>(z.B. Anlautgeschichten, Bingo, Legespiele, Zwergenheftchen..)<\/em>\u00dcbungen zur F\u00f6rderung des lautgetreuen Verschriftens&nbsp;<em>(z.B. \u00fcber Bilder verschriften, Einkaufszettel schreiben, Geschichten aufschreiben &#8230;)<\/em>\u00dcbungen zur F\u00f6rderung der akustischen Analyse&nbsp;<em>(z.B. \u00fcber Silbendominos, Silben\/Lese-Krokodile\u2026)<\/em><\/td><\/tr><tr><td>II<\/td><td>Angegebene Sachverhalte aus einer Textpassage erschlie\u00dfen<\/td><td>&#8211; \u00dcbungen zum Sinnentnehmenden Lesen&nbsp;<em>(z.B. \u00fcber Lese-\/Malbl\u00e4tter, \u201eLies mal !\u201c-Hefte, Erlesen einfacher Arbeitsauftr\u00e4ge, Klassenpost, Quiz-Kartei\u2026)<\/em><\/td><\/tr><tr><td>III<\/td><td>Implizit im Text enthalteneSachverhalte aufgrund desKontextes erschlie\u00dfen<\/td><td>\u00dcbungen, um Informationen aus einem umfangreicheren Text zu erfassen und Schlussfolgerungen daraus zu ziehen (<em>z.B. \u00fcber das Lesen einer Ganzschrift und beantworten von Sachfragen innerhalb der Werkstattarbeit<\/em>,&nbsp;<em>Inhalte einer Ganzschrift&nbsp; dargestellt im szenischen Rollenspiel, &#8230;)<\/em>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>IV<\/td><td>Mehrere Textpassagen sinnvoll miteinander in Beziehung setzen<\/td><td>\u00dcbungen, um Informationen verschiedener Textpassagen miteinander zu vernetzen, sowie die erlesenen Inhalte neu zu verarbeiten&nbsp;<em>(z.B. \u00fcber das Weiterschreiben von Texten, Inhaltsangaben, Interpretationen und Vergleichen von Gedichten, aus einem Gedicht oder einer Geschichte fremde Textbausteine herausfiltern, Text in eine andere literarische Gattung \u00fcbertragen, Perspektivenwechsel- eine Geschichte aus der Sicht einer anderen Person erz\u00e4hlen, Parallel- oder Antim\u00e4rchen formulieren<\/em>&nbsp;)<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">5. Weitere Aktivit\u00e4ten und Ausblick<\/h1>\n\n\n\n<p>Zur F\u00f6rderung der Lesemotivation kann eine Begegnung mit einem&nbsp; Autor\/einer Autorin von gro\u00dfer Bedeutung sein. Deshalb w\u00fcnschen wir uns (soweit die finanziellen Mittel vorhanden sind), dass jedes Kind&nbsp;<em>mindestens einmal in den vier Jahren an der Marktschule an einer Autorenlesung teilnehmen kann.&nbsp;Bisherige Autorenlesungen wurden&nbsp;<\/em>h\u00e4ufig in enger Zusammenarbeit mit der Stadtteilb\u00fccherei f\u00fcr die Sch\u00fcler\/innen organisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine gute Verkn\u00fcpfung von alten und neuen Medien haben wir durch die Internetprojekte&nbsp;<em>\u201eantolin\u201c<\/em>&nbsp;und&nbsp;<em>\u201elesepirat\u201c<\/em>&nbsp;gefunden, f\u00fcr die die Marktschule Schullizenzen besitzt. Diese Programme bieten Kindern die M\u00f6glichkeit, am Computer ihre Verstehensleistung nach der Lekt\u00fcre eines Buches zu \u00fcberpr\u00fcfen. Gerade die Kombination von Lesen und Computer erweist sich als sehr motivierend (<em>Steigerung der Lesemotivation und F\u00f6rderung des sinnentnehmenden Lesens.)&nbsp;<\/em>Da jede Klasse \u00fcber mindestens 3 Computer mit Internetzugang verf\u00fcgt, werden diese beiden Programme in den Klassen intensiv genutzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kinder m\u00f6chten vorlesen!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das laute Vorlesen kommt im Unterricht immer dort zum Tragen, wo ein Kind nicht nur f\u00fcr sich, sondern f\u00fcr andere liest.&nbsp;<\/strong>Um dieses Ziel zu erreichen, schaffen wir eine&nbsp;<strong>Leseatmosph\u00e4re<\/strong>, in der wir jedes Kind ermutigen, ge\u00fcbte Texte, Hausaufgaben oder selbstverfasste Geschichten vorzulesen.<\/p>\n\n\n\n<p>In vielen Klassen gibt es Lesezeiten, in denen Lesem\u00fctter oder Lesev\u00e4ter den Kindern ihr Ohr schenken. Auch Lesen\u00e4chte k\u00f6nnen zum Umgang mit B\u00fcchern motivieren, machen Spa\u00df und sind ein tolles Gemeinschaftserlebnis.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausblick \/ Evaluation:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einmal im Schuljahr wollen wir uns im Rahmen einer p\u00e4dagogischen Konferenz kritisch mit unserem Lesekonzept auseinander setzen, es nach Bedarf \u00fcberarbeiten, erg\u00e4nzen oder erweitern. Die Beobachtungen der Lehrerinnen und Lehrer, verschiedene Verfahren zur Leistungsmessung, die Zeugnisnoten im Lesen, die R\u00fcckmeldungen der Eltern und die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten VERA liefern Daten f\u00fcr die laufenden Evaluationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterhin arbeiten wir an der Entwicklung eines Fragebogens zur Evaluation der Lesef\u00f6rderung, um positive und negative Erfahrungen, die bei der praktischen Umsetzung unseres Lesekonzeptes gemacht wurden, zu sammeln und auszuwerten. Langfristig soll er dazu dienen, die Qualit\u00e4t der Lesef\u00f6rderung unserer Schule weiter zu steigern.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Hinblick auf das Entwickeln einer \u201eLesekultur\u201c wollen wir in unserer weiteren p\u00e4dagogischen Arbeit auch beim Thema Lesen st\u00e4rker mit den Kinderg\u00e4rten, der OGS und den Elternh\u00e4usern zusammenarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Lesenlernen findet in der Schule statt, die Basis wird jedoch im Elternhaus geschaffen. Eltern sollten ihren Kindern Vorbild sein im Umgang mit Sprache und B\u00fcchern. Kinder ben\u00f6tigen eine t\u00e4gliche Lesezeit und dies nicht nur in der Schule! In vielen Familien spielt die Schriftsprache heute aber nur noch eine untergeordnete Rolle. Unabh\u00e4ngig von der Nationalit\u00e4t geh\u00f6ren B\u00fccher, Zeitungen und Zeitschriften l\u00e4ngst nicht mehr zum festen Bestandteil im famili\u00e4ren Leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie k\u00f6nnen wir als Schule \u2013 in Zusammenarbeit mit den Kinderg\u00e4rten und der OGS &#8211; die Entwicklung einer solchen \u201eLesekultur\u201c sp\u00e4testens ab Kindergartenalter unterst\u00fctzen und begleiten und dabei ein besonderes Augenmerk auf Familien mit Migrationshintergrund richten?<\/p>\n\n\n\n<p>Dies sollen die Schwerpunkte unserer Weiterarbeit in den n\u00e4chsten beiden Schuljahren sein.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">6. Zusammenstellung der vorhandenen Ganzschriften in der Marktschule<\/h1>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td><strong>Autor<\/strong><\/td><td><strong>Titel<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>F\u00e4hrmann, W.<\/td><td>Die Geschichte von Hase und Igel<\/td><\/tr><tr><td>Goddard, A.<\/td><td>Es tut sich was in ihrem Haus, Mister Gama<\/td><\/tr><tr><td>Gr\u00fcn, M. von der<\/td><td>Vorstadtkrokodile<\/td><\/tr><tr><td>H\u00e4rtling, P.<\/td><td>Ben liebt Anna<\/td><\/tr><tr><td>H\u00e4rtling, P.<\/td><td>Oma<\/td><\/tr><tr><td>Janosch<\/td><td>Post f\u00fcr den Tiger<\/td><\/tr><tr><td>K\u00e4stner, E.<\/td><td>Die Konferenz der Tiere<\/td><\/tr><tr><td>Knister<\/td><td>Die Sockensuchmaschine<\/td><\/tr><tr><td>Korschunow, I.<\/td><td>Der Findefuchs<\/td><\/tr><tr><td>Korschunow,I.<\/td><td>Hanno malt sich einen Drachen<\/td><\/tr><tr><td>Michels, T.<\/td><td>Kleine Hasen werden gro\u00df<\/td><\/tr><tr><td>N\u00f6stlinger, Ch.<\/td><td>Das Leben der Tomanis<\/td><\/tr><tr><td>Packard, E.<\/td><td>Die Insel der 100 Gefahren<\/td><\/tr><tr><td>Packard, E.<\/td><td>Katastrophentag<\/td><\/tr><tr><td>Pope Osborne, M. u. N.<\/td><td>Das magische BaumhausForscherhandbuch Altes Rom<\/td><\/tr><tr><td>Steinwart, A.<\/td><td>Die sch\u00f6nsten Schulgeschichten<\/td><\/tr><tr><td>Steinwart, A.<\/td><td>Die sch\u00f6nsten Tiergeschichten<\/td><\/tr><tr><td>Stienert, E.<\/td><td>Spa\u00df im Zirkus Tamtini<\/td><\/tr><tr><td>Timm, U.<\/td><td>Rennschwein Rudi R\u00fcssel<\/td><\/tr><tr><td>Uebe, I.<\/td><td>Fliegender Pfeil<\/td><\/tr><tr><td>Uebe, I.\/D. R\u00fcbel<\/td><td>Kleine Freundschaftsgeschichten<\/td><\/tr><tr><td>Welsh, R.<\/td><td>Das Vamperl<\/td><\/tr><tr><td>Wendelken, B.<\/td><td>Lissy auf Klassenfahrt<\/td><\/tr><tr><td>Wendt, I.<\/td><td>Wo kleine Igel sind<\/td><\/tr><tr><td>W\u00f6lfel, U.<\/td><td>Fliegender Stern<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;<\/td><td>Ich schenk dir eine GeschichteReisen in fantastische Welten<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;<\/td><td>Fabeln: FabelheftLeseheft zur Verbesserung der Lesef\u00e4higkeit<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">7. Literatur<\/h1>\n\n\n\n<p>Altenburg, E.: Wege zum selbst\u00e4ndigen Lesen, Cornelsen 2001<\/p>\n\n\n\n<p>Bos, W. u.a. (Hrsg.): Erste Ergebnisse aus IGLU, Waxmann 2003<\/p>\n\n\n\n<p>d.w. \u2013 online:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.dagmarwilde.de\/\">http:\/\/www.dagmarwilde.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00e4hrmann, Willi: Der \u00fcberaus starke Willibald, W\u00fcrzburg 1983<\/p>\n\n\n\n<p>Ministerium f\u00fcr Schule, Jugend und Kinder des Landes NRW (Hrsg.): Richtlinien und Lehrpl\u00e4ne zur Erprobung f\u00fcr die Grundschule in NRW, Frechen 2003&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Pfeiffer, Karin:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.stolzverlag.de\/de_shop__1_532_1_wie-die-katze-zum-k-kam.html\">Wie die Katze zum K kam<\/a>&nbsp;&#8211; Eine lustige Geschichte f\u00fcr Leseanf\u00e4nger<\/p>\n\n\n\n<p>von Wedel-Wolf, A.: \u00dcben im Leseunterricht der Grundschule,&nbsp;Westermann 2002<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lesekonzept 1. 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